Deutscher Name: Aloe Vera
Lateinischer Name: Aloe barbadensis

Zur Gattung der Liliengewächse gehörend, ist die Pflanze entweder stammlos oder hat einen maximal ca. 25 cm langen Stamm. Eine Aloe weist ca. 20 dickfleischige, in einer Rosette aufrecht angerichteten Blätter auf, die bis zu 50 cm lang werden können. Die Blätter sind grau-grün bis rot gefärbt und haben einen gezähnten Blattrand . Die Aloe bildet lange, zylindrische Blütentrauben (in der Terminal-Phase bis zu 40 cm) mit leuchtend gelben Blüten. Die Aloe hat einen honigfarbenen Blattsaft und steht in der ganzen Fülle ihrer ca. 200 Arten unter dem Schutz des Washingtoner Artenschutzabkommen von 1973. Obwohl man vermutet, dass der Ursprung der Aloe auf der arabischen Halbinsel oder im Sudan liegt, ist er letztlich unbekannt. Heute kann man die Aloe in Nord-Afrika, im Nahen Osten, im südlichen Mittelmeerraum, Asien, Indien und Mittel-bzw. Südamerika finden.

Vorkommen / Verbreitung

Ost- und Südafrika / in den Tropen



Verwendete Pflanzenteile:

Blätter, Saft ("Lu hui")

Reine Aloe...
...ist das gelblich, bräunliche Blattharz (Aloin), dass im Blattgrün und in der Blattrinde vorkommt. Dieses Aloin riecht sehr streng und schmeckt extrem bitter.

Aloe Vera Gel...
...ein transparentes, schmieriges Gel aus dem Blattinnern, gewonnen nach Entfernung des Aloins durch Entfernung von Blattrinde und Blattgrün.

Blattgrün und Blattrinde (siehe Reine Aloe) enthalten Anthrachinon- und Anthrazen-Derivate, kräftig wirkende Drogen. Ihre Wirkung erstreckt sich auf den Dickdarm.
Im Aloe Vera Gel wurden bis heute ca. 220 verschiedene Inhaltsstoffe nachgewiesen, so z.B. Mucomono- und Mucopolysaccharide, Anthraquinone, verschiedenste Enzyme (z.B. Amylase, Lipase, Creatine Phosphokinase), Mineralstoffe (Aluminium, Calcium, Schwefel, Eisen, Chlor...), Vitamine (A, B1, B2, B3, B6, B12), Kohlenhydrate, essentielle Fett- und Aminosäuren.
Verdauungsbeschwerden
Obstipation
Defäkationserleichterung bei Analfissuren und Hämorrhoiden

Homöopathie: Aloe wird in Dilution ab D4 bei Schwächezuständen der Verdauungsorgane gebraucht.

Phytotherapie: Die im Saft enthaltenen Dihydroxyanthracenderivate wirken stark stimulierend auf den Dickdarm. Dieses führt zu einer verminderten Wasser und Elektrolyte Rückresorption und kann daher bei Obstipationstherapie verwendet werden. Das Aloe Vera Gel wird hauptsächlich in der Kosmetikindustrie eingesetzt, vor allem in Feuchtigkeitscremes. Auch Sonnenbrand, Verbrennungen und entzündliche Hautkrankheiten können damit behandelt werden.

Nicht während Schwangerschaft und Stillzeit anwenden. Patienten mit einer Neigung zu Blutungen im Genitalbereich oder einem Darmverschluss unbekannter Ursache dürfen Aloe Vera nicht verwenden..

Bei falscher Dosierung kann es zu Magen- Darm Krämpfen kommen. Ausserdem kann eine Überdosierung über einen längeren Zeitraum zu einer Nierenreizung bis hin zur Nierenschädigungen führen. Bei Dauergebrauch droht eine Mineralstoffverarmung (v.a. an Kalium).

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Aloe Vera
Andorn
Angelikawurzel
Anisfrüchte
Arnika
Artischocke
Bärentraube
Bärlauch
Baldrian
Beifuß
Beinwell
Berberitze (Sauerdorn)
Bibernelle
Blauer Eisenhut
Brechnuss
Brechwurzel
Brennnessel
Campherbaum
Dill(kraut)
Efeu
Eibisch
Eiche
Enzian
Eukalyptus
Fenchel
Frauenmantel
Galgant
Gelber Jasmin
Gelbwurz
Giftsumach
Ginkgo
Ginseng
Goldrute
Heidelbeere
Hibiskus ( Malvengewächs)
Hirtentäschel
Holunder
Hopfen
Ignatiusbohne
Indisches Lungenkraut
Ingwer
Isländisches Moos
Johannisbeere
Johanniskraut
Kamille
Kardamom
Kiefer
Knoblauch
Kockelskörner / Scheinmyrte
Koloquinte
Kümmel
Lavendel
Liebstöckl
Linde
Löwenzahn
Malve
Mariendistel
Meerrettich
Melisse
Mistel
Mönchspfeffer
Muskatnuss
Myrrhe
Nachtkerze
Nelkenbaum
Odermennig
Pappel
Passionsblume
Pestwurz
Petersilie
Pfefferminze
Pomeranze
Preiselbeere
Primel, Schluesselblume
Quecke
Rettich
Rhabarber
Ringelblume
Rosmarin
Rosskastanie
Roter Sonnenhut
Sägepalme
Salbei
Sanddorn
Schafgarbe
Schlehe (Schlehdorn)
Schöllkraut
Seidelbast
Sellerie
Sonnentau
Spitzwegerich
Sternanis
Stiefmütterchen
Sumpfporst
Tausendgüldenkraut
Teebaum
Teufelskralle
Thymian
Tollkirsche
Traubensilberkerze
Veilchen
Vogelknöterich (Wegerich)
Wacholder
Wasserdost
Wasserhanf
Wegwarte
Weißdorn
Weinraute
Wermut
Zaubernuss (Virginische)
Zimt (Ceylonzimt)
Zitronengras
Zwiebel
Achillea millefolium
Aconitum napellus
Adhatoda vasica
Aesculus hippocastanum
Agrimonia eupatoria
Agropyron repens
Alchemilla vulgaris
Allium cepa
Allium sativum
Allium ursinum
Aloe barbadensis
Alpinia officinarum
Althaea officinalis
Anamirta cocculus
Anethum graveolens
Angelica archangelica L.
Apium graveolens L.
Arctostaphylos uva-ursi
Armoracia rusticana
Arnica montana
Artemisia absinthium
Artemisia vulgaris
Atropa belladonna L.
Berberis vulgaris L.
Calendula officinalis L.
Capsella bursa pastoris
Carum carvi
Centaurium erythraea
Cephaelis ipecacuanha
Cetraria islandica
Chelidonium majus
Cichorium intybus L.
Cimicifuga racemosa
Cinnamomum camphora
Cinnamomum Zeylandicum , Cinnamomum verum
Citrullus colocynthis
Citrus aurrantium
Commiphora molmol
Crataegus monogyna
Curcuma xanthorrhiza
Cymbopogon citratus
Cynara scolymus
Daphne mezereum
Drosera rotundifolia
Echinaceau angustifolia
Elettaria Cardmomum
Eucalyptus globulus
Eupatorium perfoliatum
Eupatorium perfoliatum
Foeniculum vulgare
Gelsemium sempervirens .
Gentiana lutea
Ginkgo biloba
Hamamelis virginiana
Harpagophytum procumbens
Hedera helix
Hibiscus sabdariffa
Hippophae rhamnoides L.
Humulus lupulus
Hypericum perforatum
Illicium verum
Juniperus communis
Lavandula angustifolia
Ledum palustre
Levisticum officinale
Malva sylvestris
Marrubium vulgare
Matricaria recutita
Melaleuca alternifolia
Melissa officinalis
Mentha piperita
Myristica fragrans
Oenothera biennis
Panax ginseng
Passiflora incarnata
Petasites hybridus
Petroselinum crispum
Pimpinella anisum
Pimpinella major
Pinus
Plantago lanceolata
Polygonum aviculare
Populus tremuloides
Primula officinalis
Prunus spinosa
Quercus robur
Raphanus sativus
Rheum palmatum
Rhus toxicodendron
Ribes nigrum
Rosmarinus officinalis
Ruta graveolens
Salvia officinalis
Sambucus nigra
Serenoa repens
Silybum marianum
Solidago virgaurea
Strychnos ignatii
Strychnos nux-vomica
Sycygium aromaticum
Symphytum officinale
Taraxacum officinale
Thymus vulgaris
Tilia sp.
Urtica dioica, Urtica urens
Vaccinium myrtillus
Vaccinium vitis-idaea
Valeriana officinalis
Viola odorata
Viola tricolor
Viscum album
Vitex agnus-castus
Zingiber officinale
Äußerliche Anwendung
Allergien
Angstzustände
Appetitlosigkeit
Appetitlosigkeit
Arteriosklerose
Asthma
Beginnendes Altersherz
Beschwerden beim Wasserlassen
Blähungen
Blähungen
Blasenentzündung
Blutergüsse
Bronchitis
Bronchitis
Defäkationserleichterung bei Analfissuren und Hämorrhoiden
Degenerativ entzündliche Gelenkerkrankungen.
Diuretische Wirkung
Durchblutungsbeschwerden
Durchfall
Durchfall
Ekzeme
Entzündliche Erkrankungen der ableitenden Harnwege, Durchspülungstherapie
Entzündliche Veränderungen im Mund-, Rachenraum
Erbrechen
Erkältung
Erkältung
Erkrankungen der Luftwege
Erschöpfungszustände und Rekonvaleszenz
Fieber
Gallenbeschwerden
Gicht
Halsschmerzen
Haut- und Schleimhauterkrankungen
Haut-, Schleimhautentzündungen
Herz-Kreislaufbeschwerden
Herzrhytmusstörungen
Heuschnupfen
Hirnleistungsstörungen
Hochleistungssorte Trauma-Beinwell auch begleitend bei Schürfwunden
Hoher Blutdruck
Husten
Kleinere Hautverletzungen
Kopfschmerzen
krampfartige Beschwerden der ableitenden Harnwege
Leichte Depressionen
Lippenherpes
Magen-Darm-Beschwerden
Magenbeschwerden
Menstruationsbeschwerden
Menstruationsstörungen
Muskel und Gelenkrheuma
Muskel- und Gelenkbeschwerden
Nervöse Einschlafstörungen
Nervöse Unruhezustände
Niedriger Blutdruck
Obstipation
Prämenstruelles Syndrom
Prellungen
Prostatabeschwerden
Psychovegetative Störungen
Reizdarm
Rückenschmerzen in Folge stumpfer Verletzungen
Schleimlösung
Schuppenflechte
Stärkung der Abwehrkräfte
Stress
Übelkeit
Venenbeschwerden
Verdauungsbeschwerden
Vermehrte Schweißproduktion
Verstauchungen
Völlegefühl
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Das Klosterfrau Heilpflanzen-Lexikon.