Lateinischer Name: Quercus robur
»Königin der Bäume« – so wird die in fast ganz Europa heimische Stieleiche genannt. Bis zu 45 m hoch und über 1000 Jahre alt kann dieser stattliche Baum werden. Von der nahe verwandten Traubeneiche (Quercus petraea) unterscheidet sie sich unter anderem dadurch, dass ihre Früchte (Eicheln) an langen Stielen hängen.
Vorkommen / Verbreitung
Europa, Kaukasus, Kleinasien
Verwendete Pflanzenteile:
Rinde
| Durchfall |
| Äußerliche Anwendung |
| Defäkationserleichterung bei Analfissuren und Hämorrhoiden |
Homöopathie: Bei entzündlichen Hauterkrankungen, oberflächlichen Wunden, Hämorrhoiden, Geschwüren, Frostbeulen und nässenden Ekzemen. Eichenrindetees gegen Durchfall und zu Mundspülungen bei Zahnfleischentzündungen.
Phytotherapie: Zur Behandlung von schweren, chronischen Entzündungen des Magen-Darm-Traktes und zum einreiben von nässenden Ekzemen oder heißen Entzündungen.
Nicht verwenden während Schwangerschaft und Stillzeit.
Durchfälle im Säuglings- und Kleinkindalter sollten grundsätzlich vom Arzt behandelt werden.
Magenreizungen, Schleimhautentzündungen, Erbrechen ect., da die Eiche einen besonders hohen Anteil an Gerbstoffen enthält und somit in falscher Dosierung giftig sein kann.
Veränderte Wirkweise anderer Medikamte bei gleichzeitiger Einnahme von Lindenblütenpräparaten denkbar.




























