Lateinischer Name: Cinnamomum camphora
Dieser immergrüne Baum kann bis zu 50 m hoch und 5 m dick werden. Der mit einer glatten, grünen Rinde bedeckte Stamm wird in der Höhe knorrig und stark verästet. Der Campherbaum hat lange, bis zu 5 cm breite und ovale Blätter, die in ihrer gerippten Form auf der Oberseite hell-gelbgrün, auf der Unterseite etwas blasser glänzen. Die kleinen weißen Blüten sind büschelförmig angeordnet und werden von langen Stielen getragen. Der Campherbaum bildet eine 10 bis 12 mm große, ovale schwarze Steinfrucht.
Vorkommen / Verbreitung
China, Japan / Subtropen
Verwendete Pflanzenteile:
Holz des Campherbaumes.
Campher selbst ist eine Monosubstanz (für gewöhnlich R-(+)-Campher).
| Erkältung |
| Muskel und Gelenkrheuma |
| Bronchitis |
| Äußerliche Anwendung |
| Niedriger Blutdruck |
Homöopathie: Keine Behandlung bekannt.
Phytotherapie: Kampfer wirkt auf der Haut durchblutungsfördernd und lokal leicht schmerz- und juckreizstillend und wird daher zur äußerlichen Behandlung von Muskelschmerzen oder rheumatischen Erkrankungen eingesetzt. Die Anwendung von Kampfer in Erkältungsbalsamen beruht darauf, dass der leicht flüchtige Kampfer eingeatmet wird und an den Bronchien eine schleim- und krampflösende Wirkung entfaltet. Systematisch aufgenommener Kampfer wirkt stimulierend auf Atmung und Kreislauf.
Weißes Kampferöl wird in der Kosmetikindustrie zur Herstellung von Seifen, Deodorants, Reinigungsmitteln und Parfüms verwendet.
Keine innerliche Anwendung empfehlenswert: Schwangerschaft, Stillzeit, Kinder unter 14 Jahren, Erkrankungen der Leber und der Galle.
Keine äußerliche Anwendung empfehlenswert: Säuglinge und Kinder unter 2 Jahren, bei Kindern nicht im Gesicht anwenden, Schleimhäute oder verletzte Haut, Überempfindlichkeit gegenüber Campher oder Asthmaerkrankungen.
Broncholind® Erkältungs-Balsam |
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GebrauchsinformationLesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie. Dieses Arzneimittel ist ohne Verschreibung erhältlich. Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, muss Broncholind® Erkältungs-Balsam jedoch vorschriftsmäßig angewendet werden.
Broncholind® Erkältungs-Balsam Wirkstoffe in 100 g Salbe: D-Campher 8,0 g, Eucalyptusöl 0,8 g, Levomenthol 4,0 g Zur Anwendung bei Kindern ab 2 Jahren und Erwachsenen Diese Packungsbeilage beinhaltet: 1. Was ist Broncholind® Erkältungs-Balsam und wofür wird es angewendet? 2. Was müssen Sie vor der Anwendung von Broncholind® Erkältungs-Balsam beachten? 3. Wie ist Broncholind® Erkältungs-Balsam anzuwenden? 4. Welche Nebenwirkungen sind möglich? 5. Wie ist Broncholind® Erkältungs-Balsam aufzubewahren? 6. Weitere Informationen 1. Was ist Broncholind® Erkältungs-Balsam und wofür wird es angewendet? Broncholind® Erkältungs-Balsam ist ein pflanzliches Arzneimittel zur Anwendung bei Erkältungskrankheiten der Atemwege. Anwendungsgebiete: Zur äußeren Anwendung bei Erkältungskrankheiten der Luftwege wie Schnupfen, Husten, Heiserkeit, Verschleimung und Bronchialkatarrh. 2. Was müssen Sie vor der Anwendung von Broncholind® Erkältungs-Balsam beachten? Wann dürfen Sie Broncholind® Erkältungs-Balsam nicht anwenden? Nicht anzuwenden bei:
Nicht anzuwenden zur äußeren Einreibung bei Haut- und Kinderkrankheiten mit Exanthem sowie auf geschädigter Haut, z.B. bei Verbrennungen. Vorsichtsmaßnahmen und Warnhinweise: Bei äußerer großflächiger Anwendung kann es zu Vergiftungserscheinungen kommen, z.B. Nierenschäden und Schäden des zentralen Nervensystems (ZNS), z.B. durch Campher. Campherhaltige Salben sollen bei Kindern mit erhöhtem Risiko des Auftretens von Krampfanfällen nicht angewendet werden. Nicht auf Schleimhäuten (auch nicht der Nase) oder im Bereich der Augen anwenden. Nicht im Gesicht anwenden. Nach der Anwendung bitte die Hände gut waschen. Broncholind® Erkältungs-Balsam darf nur äußerlich und zur Inhalationsbehandlung angewendet werden. Kinder: Bei Säuglingen und Kleinkindern sollten campher- bzw. eucalyptus-ölhaltige Zubereitungen nicht im Bereich von Hals und Gesicht, speziell der Nase, aufgetragen oder unbeabsichtigt verschmiert werden. Bei Anwendung von Broncholind® Erkältungs-Balsam mit anderen Arzneimitteln: Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Eukalyptusöl bewirkt eine Induktion des fremdstoffabbauenden Enzymsystems in der Leber. Die Wirkungen anderer Arzneimittel können deshalb abgeschwächt und/oder verkürzt werden. Dies kann bei großflächiger und/oder langfristiger Anwendung nicht ausgeschlossen werden infolge einer Aufnahme größerer Wirkstoffmengen durch die Haut. Schwangerschaft und Stillzeit: Schwangerschaft: Da die Sicherheit einer Anwendung von Broncholind® Erkältungs-Balsam während der Schwangerschaft nicht belegt ist, dürfen Sie Broncholind® Erkältungs-Balsam nur auf Anraten Ihres Arztes anwenden und nur, wenn Ihr Arzt die Anwendung für eindeutig erforderlich hält. Stillzeit: Es ist nicht bekannt, ob die Wirkstoffe aus Broncholind® Erkältungs-Balsam in die Muttermilch übergehen und zu unerwünschten Wirkungen beim gestillten Kind führen. Daher sollten Sie Broncholind® Erkältungs-Balsam nicht in der Stillzeit anwenden. Ist jedoch auf Anraten Ihres Arztes eine Anwendung erforderlich, sollte dies nicht im Brustbereich erfolgen. 3. Wie ist Broncholind® Erkältungs-Balsam anzuwenden? Wenden Sie Broncholind® Erkältungs-Balsam immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis: Morgens, mittags und abends Hals-, Brust- und Rückenpartien des Patienten leicht mit Broncholind® Erkältungs-Balsam einmassieren. Danach gut warmhalten. Art und Dauer der Anwendung: Zur äußerlichen Anwendung. Bei Beschwerden, die länger als 3-5 Tage anhalten, bei Atemnot, bei Kopfschmerzen, bei Fieber oder eitrigem/blutigem Auswurf oder Nasensekret muss dringend ein Arzt aufgesucht werden. Es sollte darauf geachtet werden, dass Kinder mit ihren Händen nicht mit den eingeriebenen Hautpartien in Kontakt gelangen können. Wenn Sie eine größere Menge Broncholind® Erkältungs-Balsam angewendet haben, als Sie sollten: Bei bestimmungsgemäßer Anwendung zur äußeren Anwendung bzw. zur Inhalation ist mit Überdosierungserscheinungen nicht zu rechnen. Bei versehentlicher Einnahme (Verschlucken) treten infolge der schleimhautreizenden Eigenschaften in der Regel Übelkeit und Erbrechen, gegebenenfalls auch Durchfall auf. Auch bei externer Anwendung und Überdosierung sind Symptome wie Herzjagen, Hitzegefühl, Schwäche und Mundtrockenheit, Durchfall und Fieber in seltenen Fällen aufgetreten. Bei äußerer, großflächiger Anwendung können Vergiftungserscheinungen auftreten, z.B. Nierenschäden und Schäden des Zentralen Nervensystems (ZNS). Therapie von Intoxikationen: In leichten Fällen reicht das Absetzen des Medikaments aus. Ansonsten erfolgt die Behandlung symptomatisch. Bei großen Mengen (über 100 mg ätherische Öle/kg Körpergewicht bzw. über 50 mg Campher oder Cineol/kg Körpergewicht) kann insbesondere bei Kindern eine primäre Detoxikation erforderlich sein. Wenn Sie die Anwendung von Broncholind® Erkältungs-Balsam vergessen haben: Setzen Sie die Anwendung in der angegebenen Weise fort. 4. Welche Nebenwirkungen sind möglich? Wie alle Arzneimittel kann Broncholind® Erkältungs-Balsam Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt: Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten Häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten Selten: weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten Sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten, oder unbekannt Mögliche Nebenwirkungen: Bei Inhalation (auch nach äußerer Einreibung) sind Reizerscheinungen und Kontaktekzeme an der Haut und an Schleimhäuten möglich: Hustenreiz und Verstärkung eines Bronchospasmus (Bronchialkrampf) sind möglich. Die Inhalation (auch Einatmen der Dämpfe nach äußerer Einreibung) kann selber Atembeschwerden auslösen. Es kann reflektorisch über einen Bronchospasmus (Bronchialkrampf) zu asthmaähnlichen Zuständen kommen. Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind. 5. Wie ist Broncholind® Erkältungs-Balsam aufzubewahren? Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Das Verfalldatum dieser Packung ist auf der äußeren Umhüllung und dem Behältnis aufgedruckt. Verwenden Sie diese Packung nicht mehr nach diesem Datum! Haltbarkeit nach Anbruch: 3 Monate. 6. Weitere Informationen Was Broncholind® Erkältungs-Balsam enthält: Die Wirkstoffe sind: 100 g Salbe enthalten D-Campher 8,0 g, Eucalyptusöl 0,8 g, Levomenthol 4,0 g Die sonstigen Bestandteile sind: Hartparaffin und weißes Vaselin. Inhalt der Packung: 20 g Salbe. Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller: DIVAPHARMA GmbH, Motzener Straße 41, D-12277 Berlin Tel.: +49(0)30 72007-266 Fax: +49(0)30 72007-326 Mitvertreiber: Klosterfrau Vertriebs GmbH, Gereonsmühlengasse 1-11, D-50670 Köln Tel.: +49(0)221 1652-0 Fax: +49(0)221 1652-575 Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Februar 2007. Wenn Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an den Klosterfrau Info-Service: Tel.: +49 (0)221 1652-624 E-Mail: info@klosterfrau.de nach oben |





























