Lateinischer Name: Vaccinium myrtillus
Der bis zu 50 cm hohe Heidelbeerstrauch hat einen weitkriechenden Wurzelstock, aus dem sich zahlreiche kantige Äste bilden. Die kurzgestielten, ovalen Blätter stehen wechselständig an den Ästen und sind am Rand gezähnt. In den Achseln der Blätter hängen an einem Stiel die Blüten, deren Kelch mehrlappig und deren weiß-rote Krone röhrenförmig ist. Die Heidelbeerfrucht ist fleischig und blauviolett, an der Oberfläche mit einer Reifschicht überzogen. Im helleren Inneren befinden sich viele kleine Samen.
Vorkommen / Verbreitung
Nord- und Mitteleuropa
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter und Früchte.
Früchte: Fruchtsäuren, Gerbstoffe, Anthocyane, Flavonoide, Iridoide, Kaffeesäurederivate, Pektine. Karotin, Vitamin B6, Vitamin C und Magnesium.
| Verdauungsbeschwerden |
| Entzündliche Veränderungen im Mund-, Rachenraum |
Homöopathie: In der Homöopathie wird die Pflanze nicht verwendet.
Phytotherapie: Heilkundlich wird es gegen Durchfall verwendet und soll fiebersenkend wirken.
Tee aus Blättern nur nach Rücksprache mit dem Arzt zu sich nehmen.
Blätter: Verdauungsbeschwerden wegen des Gerbstoffgehaltes;
bei chronischer Verabreichung sind Nebenwirkungen selten möglich.




























