Lateinischer Name: Capsella bursa pastoris
Das Hirtentäschel ist ein weit verbreitetes (Un) Kraut,
das bis zu 40 cm hoch wird und eine einfache, spindelförmige Wurzel
sowie einen aufrechten, im unteren Teil behaarten Stängel hat.
An diesem sind wenige Stängelblätter stark eingerollt und ferner
das ganze Jahr über kleine, weiße Blüten aufgereiht.
Als Frucht trägt das Hirtentäschel vielsamige, kleine Schoten.
Vorkommen / Verbreitung
Weltweit
Verwendete Pflanzenteile:
Oberirdische,
blüten- und fruchttragende Teile.
Steroide, Glucosinolate,
Flavonoide, Kaffeesäurederivate.
| Keine Daten vorhanden. |
Homöopathie: Steinleiden, Gebärmutter- und Schleimhautblutungen.
Phytotherapie: Wirkung sowohl gegen hohen als auch gegen niedrigen Blutdruck; wird manchmal zur Behandlung von Schuppenflechte und Ekzemen eingesetzt. Darüber hinaus besitzt es eine blutstillende Wirkung.
Innerlich sollte die Pflanze nicht mehr als Phytotherapeutikum angewendet werden.
Nicht während der Schwangerschaft anwenden.
Vorsicht: Hirtentäschelkraut kann auch Mykotoxine enthalten, da die Pflanze oft von Pilzen besiedelt ist.
Nicht ohne ärztlichen Rat innerlich anwenden!
Die innerliche Anwendung bei Menorrrhagien und Metrorrhagien (Periodenblutungsstörungen) gilt heute wegen der unzuverlässigen Wirkung als obsolet (verboten).
Zudem sind wegen der Unklarheit über die Art der Inhaltsstoffe kaum Aussagen über eine sichere Anwendung insbesondere bei Vorliegen von Begleiterkrankungen möglich.
Für die äußerliche Anwendung sind keine Risiken bekannt, jedoch ist bis heute eine Wirksamkeit nach wissenschaftlichen Kriterien nicht belegt.




























