Lateinischer Name: Angelica archangelica L.
Die zwischen 50 und 250 cm hohe Pflanze weist einen kräftig-fleischigen Wurzelstock mit langen Faserwurzeln sowie einen aufrechten, am unteren Pflanzenende oft armdicken Stängel auf. Die sehr großen, grundständigen Blätter können bis zu 90 cm lang werden und sind teilweise dreifach gefiedert. Grünlich-weiße bis gelbliche Umbelliferenblüten sitzen auf Dolden, die ihrerseits in Dolden zusammengefasst sind. Am Rand zweier miteinander verbundenen Schließfrüchte befindet sich ein kurzer, korkartiger Flügel, wodurch sich die Engelwurz von der Waldengelwurz unterscheidet. Insgesamt ist die Frucht ca. 7 mm lang und 4 mm breit.
Vorkommen / Verbreitung
Asien, Nord-Europa / gemäßigte Klimazonen
Verwendete Pflanzenteile:
Getrocknete Wurzeln und Wurzelstöcke von Angelica archangelica L. (= Angelikawurzel).
| Verdauungsbeschwerden |
| Appetitlosigkeit |
Homöopathie: Keine Behandlung bekannt.
Phytotherapie: Bei Völlegefühl, Blähungen, Darmstörungen und Appetitlosigkeit.
In der Likörindustrie zur Herstellung von Magenbittern.
Angelikawurzel regt die Säureproduktion an und sollte daher nicht bei Magen- oder Darmgeschwürden verwendet werden.
Klosterfrau Melissengeist |
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InhaltsstoffeAlant Vorkommen Die Heimat ist Zentralasien. In Europa kommt der Alant (eingebürgert aus Kulturen) häufig vor. Pflanzenteile die Wurzel Effekte schleimlösend, hustendämpfend und krampflösend Cardamom Vorkommen Im südwestlichen Vorderindien ist die Stammpflanze beheimatet. Dort, aber auch auf Java, Ceylon und in anderen Tropengebieten wird sie kultiviert. Pflanzenteile die Früchte Effekte verdauungsfördernd, appetitanregend Engelwurz Vorkommen Angelika wächst in ganz Nordeuropa und Nordasien an Flußufern und auf Wiesen. In Deutschland sind es besonders die feuchten Wiesen der Mittelgebirge und die Schluchten höherer Gebirge. Auch in einigen Gebieten der Nord- und Ostseeküste und in der norddeutschen Tiefebene ist Angelika zu finden. Pflanzenteile Die Wurzel mit ihren Nebenwurzeln. Effekte Angelika hat eine verdauungsfördernde und appetitanregende Wirkung. Enzian Vorkommen Ost- und Westalpen / Bergwiesen Pflanzenteile Wurzel Effekte Verdauungsbeschwerden, Völlegefühl, Blähungen, Appetitlosigkeit Ingwer Vorkommen Ingwer kommt ursprünglich aus Südostasien, ist in fast allen tropischen Ländern verbreitet und wird mittlerweile aber auch in China, der Karibik und den USA angebaut. Pflanzenteile Ingwerwurzelstocks Effekte Behandlung von Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Übelkeit und Erbrechen und kann zur Vorbeugung einer Reise- oder Seekrankheit verwendet werden. Melisse Beschreibung Die Melisse wird je nach Standort zwischen einem halben und einem Meter hoch, sie hat vierkantige, aufrechte, stark verästelte Stengel und bläuliche bzw. gelblichweiße, in den Blattachseln sitzende Blüten. Die Blätter sind langgestreckt, 3-5 Zentimeter lang und bis zu 3 Zentimeter breit. Die oberen, kleineren Blätter sind ei-, die unteren, größeren herzförmig und grobkerbig gesägt. An der Oberseite sind die Blätter, wie auch der Rest der Pflanze, mit feinen Häarchen bewachsen. Blütezeit: Juni bis August. Die Blätter der Melisse riechen nach Zitrone (daher auch der Name Zitronenmelisse). Der Geruch der Melisse wird durch die in ihr enthaltenen ätherischen Öle verursacht. Die Voraussetzungen für einen hohen ätherischen Öl-Gehalt in der Melisse sind gute klimatische Bedingungen und eine gute Wasserversorgung. Die Qualität und Quantität des ätherischen Öls, und damit seine Wirkung, hängt von folgenden Voraussetzungen ab:
Alle diese für die Wirksamkeit der Heilpflanze Melisse bedeutsamen Faktoren werden bei der Herstellung des Klosterfrau Melissengeistes beachtet. Um die Wirkung noch weiter zu verbessern, investierte Klosterfrau in neue Zucht- und Anbaumethoden für die Melisse. Nach Jahren der Selektion entstand so eine besondere Melissenpflanze - die Kloster-Melisse. Diese nur in Klosterfrau Melissengeist enthaltene echte Kloster-Melisse stammt aus streng kontrolliertem Anbau und enthält deutlich mehr ätherische Öle (Wirkstoffe) als die gewöhnliche Melisse. Vorkommen Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Melisse erstreckte sich vom östlichen Mittelmeerraum über den Kaukasus und den Iran bis hin nach Südwestsibirien. Heute ist die Melisse fast in ganz Europa und in Nordamerika als Kulturpflanze verbreitet. Die Melisse liebt sonnige und windgeschützte Plätze, ist aber ansonsten eine sehr widerstandsfähige Pflanze. Pflanzenteile Die Blätter und das daraus bereitete ätherische Öl. Effekte Die heilsame Wirkung der Melisse (lateinisch: "Melissa officinalis") wird schon seit über 2000 Jahren genutzt. Die aus ihren Blättern gewonnenen ätherischen Öle zeichnen sich vor allem durch beruhigende, erkältungslindernde und krampflösende Eigenschaften aus. Zubereitungen aus der Melisse werden heute vor allem bei nervösen Unruhezuständen, Einschlafstörungen, Wetterfühligkeit, Erkältungen und nervösen Magen-Darm-Beschwerden angewendet. Pomeranzen Vorkommen Der Pomeranzenbaum ist in Ostindien beheimatet. Durch die Araber wurde er um 1200 ins Mittelmeergebiet gebracht. Er wächst auch in anderen tropischen und subtropischen Gebieten. Pflanzenteile Unreife Pomeranzen, Pomeranzenschale und das daraus gewonnene ätherische Öl, Blüten. Effekte Pomeranze hat eine magenberuhigende Wirkung. Zimt Vorkommen Ceylon. Pflanzenteile Die geschälte Rinde und das daraus gewonnene ätherische Öl. Effekte Zimt wirkt magenberuhigend. nach oben |





























