Lateinischer Name: Carum carvi
Zweijährige, 30 bis 100 cm hohe Pflanze mit großfleischiger Pfahlwurzel und grundständiger Blattrosette, aus der der bis zu 80 cm hohe Stengel erwächst. An dessen Grund befinden sich langstielige, gefiederte Blätter, wohingegen die Blätter nach oben hin kleiner und weniger gefiedert sind. In den Dolden befinden sich jeweils kleinere Dolden aus den weißen oder rosaroten Blüten. Die Kümmelfrucht ist eine flache Doppelschließfrucht, die bei ihrer Reife halbierend auseinanderfällt.
Vorkommen / Verbreitung
Eurasien / Kulturpflanze
Verwendete Pflanzenteile:
Früchte (Kümmel, Kümmelöl).
Ätherisches Öl (Limonen, Carveol, Dihydrocarvon, Carvon), fettes Öl, Kohlenhydrate, Eiweiß, Gerbstoff, Flavonoide, Harz.
| Verdauungsbeschwerden |
| Völlegefühl |
| Blähungen |
Homöopathie: Keine Behandlung bekannt.
Phytotherapie: Kümmel regt den Appetit an, unterstützt die Verdauung von fetten und blähenden Speisen, wirkt lösend bei Krämpfen und Koliken der Verdauungsorgane. Kümmelöl nimmt man bei Kopfweh, Migräne, schlechter Verdauung und Blähungen.
Bei Schwangerschaft oder Stillzeit nur nach ärztlichem Rat.
Nicht geeignet für Patienten mit bekannter Empfindlichkeit gegen Kümmel oder andere Pflanzen aus der Familie der Apiceae.




























