Lateinischer Name: Tilia sp.
Ein bis zu 25 m hoher Baum mit großer, geschlossener Krone. Die Linde hat eine rissige, grau-bis schwarzbraune Borke, lang gestielte, herzförmige Blätter und gelb-weiße, in Dolden stehende Blüten. Als Frucht trägt die Linde ein nussförmiges, einsamiges Gebilde, welches stets in Begleitung mit einem zungenartigen, hellgrünen Tragblatt auftritt. Man unterscheidet zwischen Winterlinde (kleinere Blätter, reichblütiger) und der verbreiteteren, später blühenden Sommerlinde.
Vorkommen / Verbreitung
Europa
Verwendete Pflanzenteile:
Voll entwickelte Blütenstände mit dem Tragblatt; Blätter; Rinde; Lindenholzkohle.
Ätherisches Öl, Flavonoide, Schleim, Gerbstoff, Zucker.
| Muskel und Gelenkrheuma |
| Heuschnupfen |
Homöopathie: Aus frischen Lindenblüten bereitete Urtinktur gegen Rheuma, allergische Ausschläge, bei Heuschnupfen, gegen übermäßige Schweißabsonderung.
Lindenholzkohle(in Pulverform eingenommen): Zur Krampflösung in bestimmten Dickdarmbereichen.
Nicht bekannt.




























