Lateinischer Name: Malva sylvestris
Zwischen 30 und 120 cm hohe Pflanze mit ästigen, gebogenen Stängeln und lang gestielten, gelappten und gezähnten Blättern. In deren Achseln stehen hellviolette, längs dunkel gestreifte Blüten. Als Frucht trägt die Malve eine kleine, zerfallende Scheibe.
Vorkommen / Verbreitung
Europa / Hecken, Zäune
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Blüten.
Pflanzenschleim, ätherisches Öl, Gerbstoffe.
| Entzündliche Veränderungen im Mund-, Rachenraum |
| Husten |
| Schleimlösung |
Homöopathie: Keine Behandlung bekannt.
Phytotherapie: Sie wirkt entzündungshemmend und erweichend. Man verwendet sie als Unterstützungsmittel bei Entzündungen des Mundes, des Rachens und der Atemwege, sowie bei eitrigen Verletzungen und Geschwüren (Nagelbettentzündungen).
Malvenextrakt wirkt auch hustenstillend und sollte daher nicht bei Patienten mit verschleimten Atemwegsinfekten genommen werden, da in einem solchen Fall das Abhusten des Schleims erwünscht ist.
Es sollte ein gewisser Zeitraum zwischen der Malven- und Medikamenteinnahme liegen, da die Malve die Wirkung von Medikamenten beeinträchtigen kann.




























