Lateinischer Name: Arnica montana
Mehrjährige Pflanze mit querliegendem Wurzelstock, mit einfach oder leicht verzweigtem, bis zu 60 cm hohem Stängel und flaumiger Behaarung. Die grundständigen Blätter sind in einer Rosette angeordnet, die endständigen Blütenkörbchen sind hellgelb bis dottergelb, wobei die Randblüten 3 Zähnchen aufweisen.
Vorkommen / Verbreitung
Europa, Südrussland, Mittelasien / Gebirgsregionen
Verwendete Pflanzenteile:
Blütenköpfchen.
| Gicht |
| Muskel und Gelenkrheuma |
| Entzündliche Veränderungen im Mund-, Rachenraum |
| Kleinere Hautverletzungen |
| Prellungen |
| Verstauchungen |
| Blutergüsse |
Homöopathie: In den Potenzen D2 und D3 angewandt zur Venenpflege, bei Venenentzündungen, Blutergüssen, Zerrungen, Prellungen, gegen Rheuma und Gicht, als Herz-und Kreislaufmittel, bei Arteriosklerose, Angina pectoris und nach Infektionskrankheiten zur Stärkung.
Phytotherapie: Wirkt entzündungshemmend, abschwellend und antiseptisch.
In der Kosmetikindustrie verarbeitet in Zahncremes, Haarwässern und anderen Produkten.
Nicht während Schwangerschaft und Stillzeit anwenden.
Nicht über längere Zeit in hoher Dosis.
Nicht bei Arnika Überempfindlichkeit verwenden.
Nicht bei Allergie gegen Arnika oder verwandte Arten aus der Familie der Korbblütler (Kamille, Löwenzahn)verwenden.
Bei äußerlicher Anwendung: Allergische Reaktionen (Brennen, Juckreiz, Bläschenbildung, andere Hautveränderungen), Wechselwirkung des Inhaltsstoffes Cumarin mit Warfarin kann einen verstärkten Antikoagulanzeffekt auslösen.
Bei innerlicher Anwendung (in Verbindung mit Überdosierung): schädigende Wirkungen auf Magen, Darm und Herz - von innerlicher Anwendung ist daher abzusehen.





























