Lateinischer Name: Viscum album
Rundlicher, weitverästelter und immergrüner Schmarotzerbusch auf Nadelhölzern und
Laubbäumen von bis zu 80 cm Größe. Die Mistel hat eine gelbgrüne, korklose
Rinde, ledrige und eiförmige Blätter sowie hellgelbe, dicht gedrängte Blüten an den Enden ihrer Gabeläste.
Vorkommen / Verbreitung
Europa, Asien, Japan
Verwendete Pflanzenteile:
Zweige mit Blättern, Blüten und Früchten .
Viscotoxine, Schleimstoffe,
biogene Amine, Lectine, Flavonoide.
| Hoher Blutdruck |
| Degenerativ entzündliche Gelenkerkrankungen. |
| Herzrhytmusstörungen |
Homöopathie: Bevorzugt in dreifacher und sechsfacher Potenz gegen Gelenkverschleiß, Schwindelanfälle, hohen und niedrigen Blutdruck, epileptische Anfälle und Herzrhythmusstörungen.
Die Einnahme der Mistelfrüchte kann zu Erbrechen führen.
Gegenanzeigen:
Überempfindlichkeit gegenüber Misteleiweißen, chronische Infektionen (z.B. Tuberkulose).
Bei der Anwendung von Mistelpräparaten als Injektion ist mit starken Nebenwirkungen zu rechnen. Es kann zu Fieber, Schüttelfrost, Herz- und Kreislaufstörungen und allergischen Reaktionen kommen. Bei der Injektion in die Haut werden starke Entzündungen erzeugt, die bis zur Gewebszerstörung (Nekrose) führen können.
Die Einnahme von Mistelpräparaten wird in der Regel gut vertragen. Da die Wirkstoffe der Mistel aber bei dieser Art der Anwendung nicht intakt den Organismus erreichen, ist eine Wirkung umstritten.
Eiweißüberempfindlichkeit, sehr hohes Fieber, Tuberkulose.
Bei parenteraler Verabreichung lokale Quaddelbildung,
Schüttelfrost, Fieber, Kopfschmerzen,
allergische Reaktionen möglich.




























