Lateinischer Name: Atropa belladonna L.
Mehrjährige Pflanze mit kräftiger, langer Pfahlwurzel , aus der die bis zu 1,5 m hohen Stängel
wachsen. Die Tollkirsche trägt im unteren Teil wechselständig stehende Blätter, die sich im
oberen Teil dann in Paaren von großen und kleinen Blättern gegenüberstehen. In der Mitte
zwischen diesen Stängelblätterpaaren stehen die Blüten, deren Krone sich in fünf violett-rote
Dreieckszipfel teilt und einen hellgrünen Grund hat. Als Frucht trägt die Tollkirsche eine glänzend, schwarze Beere.
Wird nur in der Homöopathie verwandt.
Vorkommen / Verbreitung
Süd- und Mittel-EuropaVerwendete Pflanzenteile:
Blätter, Wurzel, oberirdische Teile.
Belladonnawurzel: Tropanalkaloide (u.a. Atropin, Apoatropin).
Belladonnablätter: Tropanalkaloide, Flavonoide, Hydroxycumarine (z.B. Scopolin).
| Keine Daten vorhanden. |
Homöopathie: Belladonnablätter bei fieberhaften Entzündungen von Mandeln, Gehirnhäuten, Atemorganen, Haut, Gelenken, Magengeschwüren, Koliken; Asthma, Periodenschmerzen, Gicht, verschiedenen Neuralgien.
Nur unter ärztlicher Aufsicht anwenden. Alle Pflanzenteile sind sehr giftig!
Atropinvergiftung (Hautrötung, trockener Mund, Akkomodationsstörungen,
Hitzegefühl, geweitete Pupillen u.a.). Bei höherer bis tödlicher Dosis zentrale
Erregung (Halluzinationen, Rededrang, Delirium), im Anschluss Erschöpfung,
Atemlähmung.
Contramutan® N Saft |
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Packungsgrößen: 100 ml 150 ml |
Gebrauchsinformation Pflichttext
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