Deutscher Name: Baldrian
Lateinischer Name: Valeriana officinalis

Die bis zu 1,5 m hohe Pflanze, die feuchte aber sonnige Standorte liebt, hat weißlich-rosafarbene Blüten, in weit verzweigten Blütenständen (Trugdolden) stehen. Der intensive Geruch der Wurzel entwickelt sich erst nach einer gewissen Lagerzeit.

Vorkommen / Verbreitung

Europa / Mittelgebirge



Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel.
Ätherisches Öl, Valepotriate, Lignane.
Stress
Nervöse Unruhezustände
Nervöse Einschlafstörungen
Homöopathie: Gegen geistige Überreiztheit, Schlaflosigkeit, nervöse Beschwerden.

Nicht während Schwangerschaft und Stillzeit verwenden.

Nicht bei Kindern unter 12 Jahren verwenden.

Nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt anwenden, da noch keine Erfahrungen zur Unbedenklichkeit vorliegen.

Nicht bekannt.



Thüringer Baldriantinktur

Gebrauchsinformation


Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie.

Dieses Arzneimittel ist auch ohne Verschreibung erhältlich. Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, muss Thüringer Baldriantinktur jedoch vorschriftsmäßig angewendet werden.

  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn sich Ihr Krankheitsbild verschlimmert oder nach einigen Tagen keine Besserung ein tritt, müssen Sie einen Arzt aufsuchen.
  • Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

1. Was ist Thüringer Baldriantinktur und wofür wird sie angewendet?
2. Was müssen Sie vor der Einnahme von Thüringer Baldriantinktur beachten?
3. Wie ist Thüringer Baldriantinktur einzunehmen?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie ist Thüringer Baldriantinktur aufzubewahren?
6. Sonstige Angaben

Thüringer
Baldriantinktur

Zum Einnehmen für Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren.


1. WAS IST THÜRINGER BALDRIANTINKTUR UND WOFÜR WIRD SIE ANGEWENDET?

Stoff- oder Indikationsgruppe:
Pflanzliches Arzneimittel zur Beruhigung

Anwendungsgebiete:
Unruhezustände, nervös bedingte Einschlafstörungen

Hinweis: Wenn die nervös bedingten Einschlafstörungen und/oder die Unruhezustände länger andauern, sollte wie bei allen unklaren Beschwerden ein Arzt aufgesucht werden.


2. WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON THÜRINGER BALDRIANTINKTUR BEACHTEN?

Thüringer Baldriantinktur darf nicht angewendet werden, wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff sind.
Baldriantinktur ist von Alkoholkranken nicht anzuwenden.
Wegen des Alkoholgehaltes soll Baldriantinktur von Leberkranken, Epileptikern, Patienten mit organischen Erkrankungen des Gehirns nur nach Rücksprache mit einem Arzt angewendet werden.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Wechselwirkungen sind nicht bekannt. Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Was müssen Sie in Schwangerschaft und Stillzeit und bei Kindern beachten?
Zur Anwendung von Baldriantinktur in Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Kindern unter 12 Jahren liegen keine ausreichenden Untersuchungen vor. Baldriantinktur soll daher von diesem Personenkreis nicht angewendet werden.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Thüringer Baldriantinktur
Dieses Arzneimittel enthält 66 Vol.-% Alkohol. Bei Beachtung der Dosierungsanleitung werden bei jeder Einnahme bis zu 1,2 g Alkohol zugeführt. Ein gesundheitliches Risiko besteht u. a. bei Leberkranken, Alkoholkranken, Epileptikern, Patienten mit organischen Erkrankungen des Gehirns, Schwangeren, Stillenden und Kindern. Die Wirkung anderer Arzneimittel kann beeinträchtigt oder verstärkt werden.


3. WIE IST THÜRINGER BALDRIANTINKTUR ANZUWENDEN?

Nehmen Sie Thüringer Baldriantinktur immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, wird zur Beruhigung 2- bis 3-mal täglich 1/2 Teelöffel voll (ca. 1,5 ml) und bei Schlafstörungen eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen 1 Teelöffel voll (ca. 3 ml) Baldriantinktur, verdünnt mit etwas Wasser, eingenommen. Bei nicht ausreichender Wirksamkeit bei Schlafstörungen kann zusätzlich 1 Teelöffel voll vor dem Abendessen eingenommen werden.

Was ist zu tun, wenn Thüringer Baldriantinktur in zu großen Mengen angewendet wurde?
Die Einnahme von 10 g und mehr von Baldriantinktur kann - insbesondere bei Kleinkindern - zu einer Alkoholvergiftung führen; in diesem Fall besteht Lebensgefahr, weshalb unverzüglich ein Arzt aufzusuchen ist. Bei Einnahme des gesamten Flascheninhaltes werden 26,4 g (50 ml Flasche) bzw. 52,8 g (100 ml Flasche) Alkohol aufgenommen


4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann Thüringer Baldriantinktur Nebenwirkungen haben. Bei Einnahme von Baldriantinktur kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändert werden, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.

Wenn Sie Nebenwirkungen beobachten, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.


5. WIE IST THÜRINGER BALDRIANTINKTUR AUFZUBEWAHREN?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und auf dem Etikett angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.

Aufbewahrungsbedingungen:
Dicht verschlossen, vor Licht geschützt lagern.

Beim Stehen lassen kann sich ein geringfügiger Niederschlag bilden.


6. SONSTIGE ANGABEN

Zusammensetzung:
Wirkstoff:
Tinktur aus Baldrianwurzel
(1:5 [Verhältnis Droge zu Auszugsmittel])
Auszugsmittel: Ethanol 70 % (V/V)

Darreichungsform und Inhalt:
Originalpackungen mit 50 ml und 100 ml Tinktur

Pharmazeutischer Unternehmer:
DIVAPHARMA GmbH
Motzener Straße 41, D-12277 Berlin

Tel.: +49 (0)30 / 72007-266
Fax:  +49 (0)30 / 72007-326

Hersteller:
Klosterfrau Berlin GmbH
Motzener Str. 41, D-12277 Berlin

Stand der Information: August 2008

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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Kockelskörner / Scheinmyrte
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Kümmel
Lavendel
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Malve
Mariendistel
Meerrettich
Melisse
Mistel
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Muskatnuss
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Passionsblume
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Petersilie
Pfefferminze
Pomeranze
Preiselbeere
Primel, Schluesselblume
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Rosmarin
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Sägepalme
Salbei
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Schafgarbe
Schlehe (Schlehdorn)
Schöllkraut
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Thymian
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Traubensilberkerze
Veilchen
Vogelknöterich (Wegerich)
Wacholder
Wasserdost
Wasserhanf
Wegwarte
Weißdorn
Weinraute
Wermut
Zaubernuss (Virginische)
Zimt (Ceylonzimt)
Zitronengras
Zwiebel
Achillea millefolium
Aconitum napellus
Adhatoda vasica
Aesculus hippocastanum
Agrimonia eupatoria
Agropyron repens
Alchemilla vulgaris
Allium cepa
Allium sativum
Allium ursinum
Aloe barbadensis
Alpinia officinarum
Althaea officinalis
Anamirta cocculus
Anethum graveolens
Angelica archangelica L.
Apium graveolens L.
Arctostaphylos uva-ursi
Armoracia rusticana
Arnica montana
Artemisia absinthium
Artemisia vulgaris
Atropa belladonna L.
Berberis vulgaris L.
Calendula officinalis L.
Capsella bursa pastoris
Carum carvi
Centaurium erythraea
Cephaelis ipecacuanha
Cetraria islandica
Chelidonium majus
Cichorium intybus L.
Cimicifuga racemosa
Cinnamomum camphora
Cinnamomum Zeylandicum , Cinnamomum verum
Citrullus colocynthis
Citrus aurrantium
Commiphora molmol
Crataegus monogyna
Curcuma xanthorrhiza
Cymbopogon citratus
Cynara scolymus
Daphne mezereum
Drosera rotundifolia
Echinaceau angustifolia
Elettaria Cardmomum
Eucalyptus globulus
Eupatorium perfoliatum
Eupatorium perfoliatum
Foeniculum vulgare
Gelsemium sempervirens .
Gentiana lutea
Ginkgo biloba
Hamamelis virginiana
Harpagophytum procumbens
Hedera helix
Hibiscus sabdariffa
Hippophae rhamnoides L.
Humulus lupulus
Hypericum perforatum
Illicium verum
Juniperus communis
Lavandula angustifolia
Ledum palustre
Levisticum officinale
Malva sylvestris
Marrubium vulgare
Matricaria recutita
Melaleuca alternifolia
Melissa officinalis
Mentha piperita
Myristica fragrans
Oenothera biennis
Panax ginseng
Passiflora incarnata
Petasites hybridus
Petroselinum crispum
Pimpinella anisum
Pimpinella major
Pinus
Plantago lanceolata
Polygonum aviculare
Populus tremuloides
Primula officinalis
Prunus spinosa
Quercus robur
Raphanus sativus
Rheum palmatum
Rhus toxicodendron
Ribes nigrum
Rosmarinus officinalis
Ruta graveolens
Salvia officinalis
Sambucus nigra
Serenoa repens
Silybum marianum
Solidago virgaurea
Strychnos ignatii
Strychnos nux-vomica
Sycygium aromaticum
Symphytum officinale
Taraxacum officinale
Thymus vulgaris
Tilia sp.
Urtica dioica, Urtica urens
Vaccinium myrtillus
Vaccinium vitis-idaea
Valeriana officinalis
Viola odorata
Viola tricolor
Viscum album
Vitex agnus-castus
Zingiber officinale
Äußerliche Anwendung
Allergien
Angstzustände
Appetitlosigkeit
Appetitlosigkeit
Arteriosklerose
Asthma
Beginnendes Altersherz
Beschwerden beim Wasserlassen
Blähungen
Blähungen
Blasenentzündung
Blutergüsse
Bronchitis
Bronchitis
Defäkationserleichterung bei Analfissuren und Hämorrhoiden
Degenerativ entzündliche Gelenkerkrankungen.
Diuretische Wirkung
Durchblutungsbeschwerden
Durchfall
Durchfall
Ekzeme
Entzündliche Erkrankungen der ableitenden Harnwege, Durchspülungstherapie
Entzündliche Veränderungen im Mund-, Rachenraum
Erbrechen
Erkältung
Erkältung
Erkrankungen der Luftwege
Erschöpfungszustände und Rekonvaleszenz
Fieber
Gallenbeschwerden
Gicht
Halsschmerzen
Haut- und Schleimhauterkrankungen
Haut-, Schleimhautentzündungen
Herz-Kreislaufbeschwerden
Herzrhytmusstörungen
Heuschnupfen
Hirnleistungsstörungen
Hochleistungssorte Trauma-Beinwell auch begleitend bei Schürfwunden
Hoher Blutdruck
Husten
Kleinere Hautverletzungen
Kopfschmerzen
krampfartige Beschwerden der ableitenden Harnwege
Leichte Depressionen
Lippenherpes
Magen-Darm-Beschwerden
Magenbeschwerden
Menstruationsbeschwerden
Menstruationsstörungen
Muskel und Gelenkrheuma
Muskel- und Gelenkbeschwerden
Nervöse Einschlafstörungen
Nervöse Unruhezustände
Niedriger Blutdruck
Obstipation
Prämenstruelles Syndrom
Prellungen
Prostatabeschwerden
Psychovegetative Störungen
Reizdarm
Rückenschmerzen in Folge stumpfer Verletzungen
Schleimlösung
Schuppenflechte
Stärkung der Abwehrkräfte
Stress
Übelkeit
Venenbeschwerden
Verdauungsbeschwerden
Vermehrte Schweißproduktion
Verstauchungen
Völlegefühl
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