Lateinischer Name: Urtica dioica, Urtica urens
Bis zu 1,5 m hohe Pflanze mit winterhartem Wurzelstock, länglichen, am Rand grob gezähnten Blättern, die mit Brennhaaren bedeckt sind. Die Brennessel trägt hellgrüne, in Rispen gruppierte Blüten und eine kleine Frucht mit einem Samen. Man unterscheidet zwischen der Großen Brennessel (Urtica dioica L.) und der Kleinen Brennessel (Urtica urens L.).
Vorkommen / Verbreitung
Weltweit
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut, Samen, Wurzel.
Die Brennnessel enthält als wirksame Bestandteile viel Vitamin C und Provitamin A, Caffeoyl-Chinasäuren, Mineralsalze (Kalzium- und Kaliumsalze), Gerbstoffe wie Kiesel- und Ameisensäure, Magnesium, Eisen, Chlorophyll, Schleim, Acetylcholin, Wachs und ätherische Öle sowie biogene Amine wie Histamin und Serotonin als Bestandteil des Nesselgiftes.
| Gicht |
| Blasenentzündung |
| Muskel und Gelenkrheuma |
Homöopathie: Lediglich Urtica urens.Bei brennenden und juckenden Hautausschlägen, Verbrennungen, Sonnenbrand, Gicht und Rheuma.
Phytotherapie: Sie wirkt blutreinigend, blutbildend und harntreibend. Zudem wirken die Caffeoyl-Chinasäuren schmerzlindernd und entzündungshemmend, außerdem werden Brennnesseln therapeutisch eingesetzt bei Erkrankungen der Atmungsorgane und Magen-Darm-Katarrh mit Kolikschmerzen. Für die harntreibende Wirkung sind vor allem die Kaliumsalze verantwortlich.
Durch Herz- oder Nierenschwäche bedingte Ödeme.




























